Internet Vergleich: DSL, Kabel und Glasfaser für deine Adresse

Welches Internet du zuhause bekommst, entscheidet nicht der Anbieter, sondern deine Adresse: DSL, Kabel und Glasfaser sind straßengenau unterschiedlich ausgebaut. Gib deshalb unten Straße, Hausnummer und Ort ein – der Verfügbarkeitscheck zeigt dir nur Tarife, die an deinem Anschluss wirklich geschaltet werden können.

  • Verfügbarkeit und Geschwindigkeit für deine konkrete Adresse
  • Grundgebühr, Mindestlaufzeit, Router und Anschlusskosten im Vergleich
  • Der neue Anbieter kündigt deinen alten Vertrag – du musst nichts selbst schreiben

Häufige Fragen zu DSL, Kabel- und Glasfaser-Internet

Du kannst deinen bisherigen Internetanbieter wechseln, sobald Laufzeit und Kündigungsfrist es zulassen. So gehst du vor:

  • Mach zuerst den kostenlosen Verfügbarkeitscheck oben und prüfe mit wenigen Klicks, welche Anschlussarten bei dir zuhause geschaltet werden können.
  • Wähle dann aus den Angeboten für deine Adresse aus. Entscheidend ist die Download-Rate – von 16 bis 1000 Mbit/s, je nachdem, wie leistungsfähig dein Anschluss sein soll und was an deiner Adresse verfügbar ist.
  • Bestelle den Vertrag online. Deinen aktuellen Vertrag musst du nicht selbst kündigen – das übernimmt der neue Anbieter für dich, zusammen mit der Mitnahme deiner Rufnummer.

Beim Internetvergleich spielen vor allem diese Punkte eine Rolle:

  • Geschwindigkeit: Welche Download- und Uploadraten bietet der Tarif – und welche sind an deiner Adresse überhaupt möglich?
  • Mindestlaufzeit: Wie viele Monate läuft der Vertrag, bevor du kündigen kannst?
  • Leistungsumfang: Enthält der Tarif nur Internet und Telefonie oder auch ein TV-Paket?
  • Monatlicher Preis: Wie hoch ist die Grundgebühr – und wie hoch ist sie nach Ablauf der Rabattphase?
  • Drosselung: Gibt es ein Datenlimit, ab dem der Anbieter die Geschwindigkeit reduziert?
  • Hardware: Ist ein Router enthalten, wird er vermietet oder musst du ihn kaufen?
  • Einrichtungsgebühr: Fällt eine einmalige Anschluss- oder Bereitstellungsgebühr an?
  • Boni und Rabatte: Gibt es Vergünstigungen für Neukunden – und wie lange gelten sie?

Die beiden häufigsten Anschlussarten für Internet sind DSL und Kabel. Darüber hinaus wird Glasfaser als besonders leistungsfähige Anschlussart in Deutschland derzeit ausgebaut.

Mit DSL – der in Deutschland am weitesten verbreiteten Anschlussart – läuft der Internetanschluss über den Telefonanschluss.

Bei Kabel erfolgt der Internetzugang über den TV-Anschluss. Internet über Kabel ermöglicht in der Regel höhere Geschwindigkeiten als ein DSL Anschluss.

Glasfaser ist die schnellste Anschlussart.

Zudem gibt es auch Internetanschlüsse über LTE, die aber eher als Übergangslösung bis zur Schaltung eines vollwertigen Internetanschlusses via DSL, Kabel oder Glasfaser geeignet sind.

DSL (englisch: „Digital Subscriber Line“, deutsch: „digitaler Teilnehmeranschluss“) ist ein digitaler Übertragungsstandard für Internetverbindungen.

Der Datentransfer erfolgt dabei ausschließlich über Kupferkabel. Die Breitband-Technologie wird über die Telefonleitung realisiert und ermöglicht Internetgeschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s.

Kabelnetzbetreiber bieten Kabelinternet über das Fernsehkabel an. Telefonie wird ebenfalls über das Internet ermöglicht, meist in Form von Voice-over-IP.

Unterschiede der Übertragungsstandards

Übertragungstechnik
DSL: Internetzugang über die Telefonleitung
Kabel: Internetzugang über das Fernsehkabel

Geschwindigkeiten
DSL: Bis zu 16 Mbit/s; bei VDSL bis 250 Mbit/s
Kabel: Bis zu 1000 Mbit/s

Übertragungsstabilität
DSL: Stabile Übertragungsraten
Kabel: Schwankungen in der Übertragung möglich

Kabelinternet erreicht im Download meist deutlich höhere Werte als DSL – je nach Ausbau bis in den Gigabit-Bereich. Da in vielen Häusern bereits eine Kabeldose vorhanden ist, ist der Anschluss oft ohne größere Umbauten nutzbar.

Die Vorteile im Überblick:

  • Hohe Download-Geschwindigkeit: je nach Netzausbau bis 1000 Mbit/s
  • Weite Verbreitung: viele Haushalte haben bereits einen Kabelanschluss, während reine Glasfasertarife regional noch fehlen
  • Häufig günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu DSL-Tarifen mit ähnlicher Bandbreite

Zwei Einschränkungen gehören dazu: Die Leitung wird mit anderen Haushalten im selben Segment geteilt, die Geschwindigkeit kann zu Stoßzeiten also schwanken. Und der Upload liegt in der Regel deutlich unter dem Download. Was bei dir konkret verfügbar ist und was es kostet, zeigt der Check oben.

Neben kleinen regionalen Anbietern ist Vodafone der größte Kabelnetz-Betreiber in Deutschland. Ehemalige Kabel-Anbieter wie Kabel Deutschland, Kabel BW oder Unitymedia wurden von Vodafone übernommen.

Voraussetzung für Internet über Kabel ist, dass in deinem Haus oder Deiner Wohnung eine Kabeldose mit Anschluss an das Netz des örtlichen Betreibers vorhanden ist. Welcher Provider bei dir Kabel-Internet anbietet, ist von deiner Wohnadresse abhängig.

Glasfaser ist ein sehr dünner Faden aus Glas, der als Lichtwellenleiter bevorzugt für Highspeed-Internet verwendet wird. Daten werden dabei nahezu in Lichtgeschwindigkeit übertragen.

Im Gegensatz zu den Kupferkabeln erfolgt dies jedoch nicht elektrisch, sondern optisch. So ist bei Glasfaseranschlüssen eine deutliche höhere Bandbreite für die Datenübertragung möglich.

Welcher Glasfaseranbieter für dich infrage kommt, entscheidet der Ausbau an deiner Adresse – häufig gibt es dort nur einen. Bekannte Anbieter mit Tarifen bis 1000 Mbit/s, teils mit und teils ohne Mindestlaufzeit, sind PŸUR und Deutsche Glasfaser. Welche Anbieter bei dir liefern, siehst du im Verfügbarkeitscheck oben.

Eine Alternative zu DSL und Kabel ist Internet über das Mobilfunknetz. Dafür brauchst du keinen Festnetzanschluss, sondern nur einen LTE- oder 5G-Router mit passendem Tarif. Solche Tarife sind oft monatlich kündbar und schnell eingerichtet – wie schnell die Verbindung tatsächlich ist, hängt vom Funkempfang an deiner Adresse ab. Ein verbreitetes Angebot dieser Art ist der O2 HomeSpot.

Je größer dein Haushalt ist, desto mehr Bandbreite empfehlen wir dir. Für Single-Haushalte und Wenig-Nutzer:innen reicht eine Internet-Geschwindigkeit von 50 Mbit/s.

Nutzen mehrere Personen gleichzeitig das Internet für Streaming, Homeoffice oder Gaming, brauchst Du einen Tarif mit mindestens 100 Mbit/s.

Benutze unseren Verfügbarkeits-Check oben. Gib einfach deine Adresse ein und finde sofort heraus, welche Geschwindigkeiten und welche Internet-Tarife es an deinem Standort gibt.

Eine bundesweit gültige Antwort gibt es nicht, weil Verfügbarkeit und Preise straßengenau variieren. Unser kostenloser Internetvergleich (in Zusammenarbeit mit CHECK24) prüft deshalb zuerst deine Adresse und zeigt dann die Anbieter und Tarife, die dort bestellbar sind.

Dafür gibst du Straße, Hausnummer und Ort ein. Achte im Ergebnis nicht nur auf den Aktionspreis der ersten Monate, sondern auf den Preis über die gesamte Laufzeit – inklusive Routermiete und einmaliger Anschlussgebühr.

DSL ist die Technologie, wie du Internet empfängst. DSL-Internet wird über die bestehende Telefonleitung aus Kupfer bei dir Zuhause realisiert.

WLAN dagegen ist die kabellose Verbindung, die das Internet mit deinen Geräten wie Smartphones, Laptops oder Smart-TVs verbindet. Mit Hilfe eines geeigneten Routers kannst du dich dann kabellos über WLAN mit deinen Geräten verbinden.

Zuerst die Verfügbarkeit, dann der Preis

Ein Internetvergleich beginnt nicht beim günstigsten Tarif, sondern bei der Frage, was an deinem Anschluss überhaupt möglich ist. Zwei Wohnungen in derselben Straße können unterschiedliche Anschlussarten haben, und ein Gigabit-Tarif nützt dir nichts, wenn im Haus nur eine Kupferleitung liegt. Deshalb fragt der Check oben nach der vollständigen Adresse und nicht nur nach der Postleitzahl.

DSL, Kabel, Glasfaser: der praktische Unterschied

DSL

Läuft über die vorhandene Telefonleitung aus Kupfer und ist die am weitesten verbreitete Anschlussart. Die erreichbare Geschwindigkeit hängt stark davon ab, wie weit dein Haus vom Verteiler entfernt ist. Die Übertragung ist dafür sehr gleichmäßig.

Kabel

Nutzt das TV-Kabelnetz und erreicht im Download meist deutlich höhere Werte als DSL. Die Leitung wird allerdings mit anderen Haushalten im selben Segment geteilt, weshalb die Geschwindigkeit zu Stoßzeiten schwanken kann. Der Upload liegt in der Regel klar unter dem Download.

Glasfaser

Überträgt optisch und liefert die höchsten Bandbreiten, oft mit deutlich besserem Upload. Entscheidend ist, wie weit die Faser wirklich reicht: Nur bei einem Anschluss bis in die Wohnung liegt die volle Leistung an. Der Ausbau ist regional sehr unterschiedlich – ein Beispiel für einen reinen Glasfaseranbieter findest du auf unserer Seite zur Deutschen Glasfaser.

LTE und 5G

Internet über das Mobilfunknetz braucht keinen Festnetzanschluss und ist schnell eingerichtet. Es eignet sich als Übergangslösung oder für Adressen ohne guten Festnetzausbau; die Geschwindigkeit hängt am Funkempfang vor Ort.

Welche Geschwindigkeit du wirklich brauchst

Mehr Mbit/s bedeuten nicht automatisch ein besseres Erlebnis. Entscheidend ist, wie viele Geräte gleichzeitig aktiv sind:

  • Ein bis zwei Personen, Surfen, Mail, gelegentlich Streaming: 50 Mbit/s reichen in den meisten Fällen.
  • Mehrere Personen, paralleles Streaming, Homeoffice mit Videokonferenzen, Gaming: ab 100 Mbit/s.
  • Großer Haushalt mit 4K-Streaming auf mehreren Geräten, Cloud-Backups, Downloads großer Dateien: 250 Mbit/s und mehr.

Achte zusätzlich auf den Upload. Er wird selten beworben, entscheidet aber über Videokonferenzen, Cloud-Sicherungen und das Versenden großer Dateien. Kabelanschlüsse haben hier oft deutlich weniger Reserve als Glasfaser.

Worauf du im Tarif achten solltest

  • Mindestlaufzeit – üblich sind 24 Monate; monatlich kündbare Tarife sind teurer, aber flexibel.
  • Preis nach der Rabattphase – viele Angebote sind nur in den ersten Monaten günstig. Rechne den Preis für die gesamte Laufzeit.
  • Router – inklusive, zur Miete oder zum Kauf? Miete summiert sich über 24 Monate spürbar.
  • Anschluss- und Bereitstellungsgebühr – wird häufig einmalig fällig und in Aktionen erlassen.
  • Telefonie und TV – Pakete lohnen sich nur, wenn du beides wirklich nutzt.
  • Umzugsregelung – was passiert, wenn du innerhalb der Laufzeit umziehst und der Anbieter dort nicht liefert?

So läuft der Wechsel ab

  1. Verfügbarkeit prüfen – Adresse eingeben, Anschlussarten und Tarife ansehen.
  2. Tarif bestellen – im Auftrag gibst du deinen bisherigen Anbieter an und die Rufnummer, die du mitnehmen willst.
  3. Kündigung und Rufnummernmitnahme – beides übernimmt der neue Anbieter. Kündige nicht selbst, sonst kann die Nummer verloren gehen.
  4. Schalttermin – der neue Anbieter nennt einen Termin. Zwischen Bestellung und Schaltung können einige Wochen liegen, bei Neubau oder Glasfaser auch länger.
  5. Router einrichten – erst zum Schalttermin. Bis dahin läuft dein alter Anschluss weiter.

Ein Anbieterwechsel darf deinen Anschluss gesetzlich nicht länger als einen Kalendertag unterbrechen. Klappt die Umstellung nicht, hast du Anspruch darauf, dass der bisherige Anbieter weiterliefert.

Anbieter im Überblick

Die einzelnen Anbieter stellen wir ausführlich vor – eine Übersicht findest du bei den Internetanbietern in Deutschland. Welche davon an deiner Adresse liefern und was ihre Tarife dort kosten, zeigt dir der Verfügbarkeitscheck oben. Wenn du gleichzeitig einen neuen Mobilfunktarif suchst, hilft der Vergleich der Mobilfunkanbieter.